Onboarding als Instrument der Mitarbeiterbindung

Onboarding als Instrument der Mitarbeiterbindung

Der Begriff Onboarding bezeichnet den Prozess des Einstellens, Einarbeitens und Integrierens neuer Mitarbeiter; also das aktive und gezielte „An-Bord-Nehmen“. Onboarding beschreibt nicht nur die Anlernung im Leistungssektor des Unternehmens, sondern auch die bewusste Integration in das Kollegium und den Betrieb im Allgemeinen. Jeder Onboardingprozess ist letztendlich individuell. Es gibt kein Patentrezept, welches sich für jeden neuen Mitarbeiter und jedes Unternehmen anwenden lässt. So ist die persönliche Gestaltung dieses Prozesses unter Beachtung der Erwartungen der beteiligten Personen der Grundbaustein für eine erfolgreiche Einarbeitung und Integration. Im Allgemeinen lässt sich sagen, dass erfolgreiches Onboarding sowohl durch das Unternehmen als auch den neuen Mitarbeiter beeinflusst und gelenkt wird. Je mehr Zeit und Mühe in die Einarbeitung und Integration investiert wird, umso erfolgreicher ist die Aussicht auf einen qualifizierten und motivierten Mitarbeiter. Jedoch ist stets zu beachten, dass jeder Neuling individuell ist und seine eigenen Erwartungen und Bedarfe in den Onboardingprozess miteinfließen sollten. Das Onboarding umfasst neben der Einarbeitung auch den Aspekt der Integration in das Unternehmen und in das Arbeitsteam. In der Regel umfasst ein solcher Prozess einen zeitlichen Rahmen von ca. einem Jahr. Die ausschlaggebenden Kriterien für die tatsächliche Dauer sind dabei die gesetzten Ziele, die erworbenen Erkenntnisse und interne sowie externe Einflüsse. Das Hauptziel liegt in der fachlichen und sozialen Integration des neuen Mitarbeiters. Um dies erreichen zu können, werden diverse Onboardingprogramme in der Praxis verwendet.

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