Arbeitszufriedenheit und Motivation steigern

Arbeitszufriedenheit und Motivation steigern

Einer Pressemitteilung von ver.di zufolge verlässt ein Großteil des neu ausgebildeten Pflegepersonals aufgrund Personalmangels den erlernten Beruf innerhalb eines kurzen Zeitraums. Jenseits dessen werden Stellen in den entsprechenden Bereichen abgebaut. Sylvia Bühler, ein Bundesvorstandsmitglied von ver.di, fordert deshalb eine zeitnahe Verbesserung der Arbeits- und Ausbildungsbedingungen. (24) Will man eine Kurskorrektur der Arbeitsbedingungen in der Pflege herbeiführen und strebt man an, Pflegekräfte zu motivieren und deren berufliche Zufriedenheit dauerhaft zu garantieren, bedarf es einer Analyse konkreter verbesserungswürdiger Arbeitsfaktoren. Darüber hinaus ist es vonnöten, die subjektive Wahrnehmung der Pflegekräfte zu erfassen und zu eruieren, welche Maßnahmen und Veränderungen zu einer langfristigen Optimierung der Arbeitsmotivation und -zufriedenheit von Mitarbeitenden in der Pflege beitragen können. Nur so kann sichergestellt werden, dass engagiertes Pflegepersonal in seinem Beruf verbleibt. Es ist augenfällig, wie essenziell eine ausreichende Anzahl von qualifiziertem Personal ist, um die Versorgung schwerkranker Menschen jetzt sowie zukünftig sicherzustellen. Der nachstehende Text widmet sich einerseits den theoretischen Grundlagen und Zusammenhängen von Arbeitszufriedenheit und Motivation und geht andererseits der Frage nach, wie sich Arbeitszufriedenheit und Arbeitsmotivation langfristig steigern lassen.

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